| Über Therapieformen bei Ess-Störungen |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Sonntag, den 01. November 2009 um 15:39 Uhr |
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Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Es gibt keine einheitlichen therapeutischen Vorgehen.
Zu den erfolgversprechendsten integrierenden Ansätzen zählt das am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie entwickelte Programm, das sich stark an gruppentherapeutischen Verfahren orientiert.
Langfristig werden dort auch Eltern, Partner oder Geschwister in die Therapie einbezogen.
Es gibt vier aufeinader folgende Behandlungsphasen:
Die Motivationsphase dauert ein bis zwei Monate.
Die zukünftigen Patienten können sich im Kontakt mit Therapeuten und "aktiven" Klienten umfassend informieren und mit den Rahmenbedingungen vertraut machen.
Die tagesklinische Phase umfasst tagsüber neben jeweiligen medizinischen Untersuchungen und Entspannungsübungen vor allem gruppentherapeutische Aktivitäten, ein verhaltenstherapeutisch orientiertes Essprogramm sowie Übungen zur Körperwahrnehmung, Tanz und andere spielerische Aktivitäten.
Nach drei Monaten schliesst die ambulante Behandlungsphase an.
Dort stehen gruppentherapeutische Verfahren im Vordergrund, die von regelmässigen Geschwistergruppen oder einer Familiengruppentherapie begleitet werden.
Dies dauert zwei Jahre.
Die abschliessende Selbsthilfephase soll dann etwa ein halbes Jahr lang - durch weitgehende Übernahme von Eigenverantwortung jenseits der schützenden Institution des Therapie-Zentrums - den Weg in ein Leben ohne Krankheit vorbereiten helfen. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. November 2009 um 14:43 Uhr |
Therapieinformationen

