Diät ist nicht gleich Diät
Und was ist was?
Diäten dienen dazu, Gewicht zu reduzieren oder aber eine Schonung verschiedener Organe bei einer Erkrankung oder auch den Zuckerhaushalt im Körper auf einem Level zu halten. Uns sollen hier nur die Diäten interessieren, die zur Gewichtsreduktion dienen, denn auch hier gibt es schon genug, um nicht zu sagen, zuviel.
Damit Ihr die Möglichkeit habt, schon 'mal vorab zu unterscheiden, habe ich einmal eine Einteilung in verschiedene Gruppen gemacht.
Bilanzierte Reduktionsdiät Trenndiäten Kalorienreduzierte Diäten
1. Bilanzierte Reduktionsdiät
Hört sich gewaltig an, ist aber jedem bekannt. Diese Diäten sind schlicht die sogenannten "Pulverdiäten" - Pülverchen in allen Variationen und Geschmacksrichtungen. Die ersten paar Mahlzeiten mögen ja noch ganz schmackhaft sein, aber nach den soundsovielten Vanilleshake - nein danke.
Die Gewichtsreduktion erfolgt bei diesen Chemie-Cocktails (und steht noch so viel von Natur drauf) durch die geringe Kalorienzahl der Mittel, in der Regel unter 800 Kalorien, was bei den meisten, die körperlich arbeiten müssen, vor allem bei Hausfrauen mit Kindern, zu Schwindel, Gereiztheit, und anderen Erschöpfungszuständen führt.
Auch der Hinweis "nach § 14 a der Bundes-Diätverordnung" sollte uns nicht in Sicherheit wiegen. Der sagt leider nicht viel aus und die Kriterien sind schnell zu erfüllen, was sich auch daraus ersehen läßt, daß einige sehr bekannte Produkte, die in Deutschland im Handel sind, in dieser Zusammensetzung in den USA aus gesundheitsbedenklichen Gründen oder weil sie als krebserregend gelten, verboten sind und dort in anderer Zusammenstellung (die teurer in der Herstellung ist) verkauft werden.
Bei diesen "hochwertigen" Produkten ist es leicht möglich, eine Gewinnspanne von Herstellung bis zum Verkauf von weit über 1000 % zu erzielen.
2. Trenndiäten
In diesen Bereich fallen alle Diäten, die nur auf bestimmten Lebensmitteln beruhen; hierunter fallen so nette Sachen wie Kartoffeldiät, Ananasdiät usw. Bei diesen Diäten wird die Gewichtsreduktion dadurch erreicht, daß man in der Zeit der Diät eiweißhaltige von kohlehydrathaltigen Lebensmitteln trennt. Das führt immer zu einer Abnahme von Gewicht. Man kann somit auch eine Schokoladendiät machen. Wenn man sich einige Tage nur von Schokolade ernährt, wird man auch abnehmen. Aber eine einseitige Ernährung ist immer ein schwerwiegender Eingriff in unseren Körper und alles andere als gesund. Die Durchhalte- und spätere Erhaltungschance ist gleich null.
3. Kalorienreduzierte Diäten
Hier fällt alles darunter, was aus echten Lebensmitteln besteht, nur daß bei der Zusammenstellung darauf geachtet wurde, die Kalorien gering zu halten. Wir finden hier die Brigitte-Diät oder auch die von einem Riesenkonzern aus den USA mit dem Kürzel WW.
Wenn man Diäten überhaupt als gesund bezeichnen kann, dann ist diese Gruppe eine, die mit das kleinste Übel darstellt. Im allgemeinen achten die Designer dieser Diäten auf eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung der Zutaten, und wer sich entschließen will, sein Leben lang jede Kartoffel abzuwiegen und jedes Stückchen Fleisch den kleinsten Fettstreifen abzuschneiden, der soll das machen, aber dann auch für immer, denn die Erhaltungschance ist auch hier gering.
Dies ist eine grobe Einteilung, in die man fast jede Diät einordnen kann. Es gibt auch noch verschiedene Mischformen. Dies kann man aber auch schnell erkennen, wenn man sich mit diesen drei Bereichen vertraut gemacht hat .
Abweichend gibt es eigentlich nur noch die Nulldiät (nicht zu verwechseln mit dem Heilfasten) und die Trennkost. Bei der letzteren wird einfach zwischen den jeweils einseitigen Mahlzeiten (Kohlehydrate oder Eiweiß) eine Pause von mindestens drei Stunden eingehalten.
Fazit:
Wirklich gesunde Diäten gibt es eigentlich nicht (außer der Liebe <<g>>). Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht eine andere Einstellung zu uns selber und zu unserem Körper bekommen sollten, dann die Waage aus dem Fenster schmeißen und uns des Lebens freuen. Wenn das erreicht ist, stellt sich die Gewichtsreduktion meist von selber ein
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